Unser Gebäude

am Campus Feuchtwangen

Plusenergie


Die Gesamtenergiebilanz des Gebäudes ist positiv:
Die Photovoltaikanlage erzeugt mehr elektrische Energie, als für Strom und Wärme benötigt wird. Der Energieüberschuss wird beispielsweise zum Laden des hochschuleigenen Elektrofahrzeugs genutzt.

Das Gebäude verfügt über Sensoren, Aktoren, Bus-Systeme und eine Gebäudeleittechnik, mit der Einstellungen angepasst und Zählerstände abgelesen werden. Alle Daten werden in einer Datenbank gespeichert und stehen für Bilanzen, Vergleiche sowie die Optimierung der Energieeffizienz zur Verfügung.

Bild vom Eisspeicher

Bild vom Eisspeicher

Holzbau


Die Forschungshalle besteht aus einem tragenden Skelett aus Leimholzbindern auf Betonsockel. Die Zwischenräume sind mit Holzrahmenbauelementen ausgefacht, die gleichzeitig zur Aussteifung des Gebäudes dienen.

Im Vergleich zu Stahlbeton oder Mauerwerk bieten Holzbauweisen durch ihre geringe graue Energie und das im Holz gebundene CO₂ einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Die hinterlüftete Holzfassade aus unbehandeltem heimischen Douglasienholz reduziert Sonneneinstrahlung auf die Außenwand und minimiert Wärmeverluste durch Wind.


Daten & Fakten

0 m2

Fläche

0 m3

Beton

0

Einzug

0 Sitze

Lehrsaal


Photovoltaik


Nahezu die gesamte Dachfläche ist mit Photovoltaikmodulen belegt. Die unterschiedliche Ausrichtung der Paneele ermöglicht eine ganzjährige Energiegewinnung über den gesamten Tagesverlauf.

Die gewonnene elektrische Energie versorgt vorrangig Büros, Seminarräume und Gebäudetechnik. Überschüssiger Strom wird ins Netz eingespeist. Der PV-Ertrag ist maßgeblich für die positive Gesamtenergiebilanz der Forschungshalle.

Bild vom Eisspeicher

Bild vom Eisspeicher

Energiezaun


Der Energiezaun ist ein Solar-Luft-Absorber aus Kunststoffrohren, der Wärme aus Umgebungsluft und Sonnenstrahlung sammelt. Größe und Ausrichtung sind auf maximale Effizienz von Außenluft und Solarenergie optimiert.

Die gewonnene Umweltenergie dient direkt als Eingang für die Wärmepumpe oder regeneriert den Eisspeicher. Bei unzureichendem Energiezaun-Ertrag entnimmt die Wärmepumpe die benötigte Energie direkt aus dem Eisspeicher.


Eisspeicher


Der Eisspeicher besteht aus einem großen Wasserbehälter mit spiralförmig angeordneten Kunststoffrohren als Wärmetauscher – vergleichbar mit einer großen Zisterne. Er dient der Wärmepumpe als Energiequelle und speichert Wärme aus Erde, Luft und Sonne.

Im Winter nutzt der Eisspeicher den Phasenübergang Wasser → Eis: Bei der Kristallisation wird die gleiche Energiemenge frei wie zum Erhitzen von Wasser von 0°C auf 80°C benötigt wird. Der Energiezaun regeneriert den Speicher mehrfach. Im Sommer sorgt das Eis für passive Kühlung des Gebäudes.

Bild vom Eisspeicher

Bild vom Eisspeicher

Wärmesteuerung


Die intelligente Steuerung der Gebäudetechnik berücksichtigt Wetterdaten, Vorhersagen, Jahreszeit und Nutzerverhalten, um Wärme optimal aus allen verfügbaren Quellen zu gewinnen und effizient im Gebäude zu verteilen.

Unter Einbeziehung aller Sensordaten und Herstellererfahrungswerte wird vorausschauend für ausreichende Wärme- und Kältesituationen gesorgt. Vorrangig wird die elektrische Energie der Photovoltaikanlage genutzt.


Campus Feuchtwangen
Hochschule Ansbach
An der Hochschule 1
91555 Feuchtwangen

Tel.: +49 9852 86398 - 100
Mail.: campus-feuchtwangen@hs-ansbach.de


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