Gesichter am Campus Feuchtwangen

Gastdozenten für Smart Energy Systems: Dr. Rainer Saliger und Dipl.-Ing. Michael Dams teilen ihre Erfahrung aus der Praxis mit Studierenden

Dr. Rainer Saliger

Rainer Saliger SiemensDr. Rainer Saliger hat an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg Physik mit der Fachrichtung Energietechnik studiert und anschließend im Bereich der Energiespeicherung promoviert. Seit 2016 ist er Projektentwickler für dezentrale Energiesysteme und Principal Key Expert für Energiespeicherlösungen bei der Siemens AG.

Zu seinen Aufgaben gehört ganzheitliche Energieversorgungskonzepte bestehend aus Eigenerzeugungs- und Speicheranlagen gemeinsam mit Kunden umzusetzen. Dabei rücken auch Wasserstoffversorgungskonzepte immer mehr in den Fokus.
Seit 2007 hat Dr. Saliger bei der Siemens AG verschiedene Positionen im Bereich Strategieentwicklung, Energieszenarien, erneuerbare Energien und Speichertechnologien bekleidet. Davor war er 7 Jahre bei der Robert Bosch GmbH tätig und u.a. mit der Entwicklung von Steuerung und Komponenten für Wasserstoff-Fahrzeuge sowie Well-to-Wheel Analysen betraut.

Am Campus Feuchtwangen teilt Herr Dr. Saliger im Studiengang Smart Energy Systems als Gastdozent im Modul Virtual Powerplants (Virtuelle Kraftwerke) sein Wissen mit den Studierenden. Zudem hat er intensiv an der Dekarbonisierungsstudie für Feuchtwangen mitgewirkt und begleitet zusammen mit dem Campus Feuchtwangen die weitere Umsetzung.

Dipl.-Ing. Michael Dams

Michael Dams National InstrumentsSeit Ende 1990 als erster Mitarbeiter von National Instruments Germany (NI) in Deutschland, wirkte Dipl.-Ing. Michael Dams beim Aufbau der deutschen Niederlassung mit. NI stellt Ingenieuren und Wissenschaftlern Hard- und Software zu Verfügung, um Mess, Prüf, Steuer, Regel und EmbeddedAnwendungen zu entwickeln, zu prototypisieren, zu testen und zu implementieren.

Herr Dams hat Elektrotechnik an der TU München studiert, leitete zunächst den Support und dann den Vertrieb. Er war als Geschäftsführer zunächst in Deutschland, dann als Regional Director für D-A-CH und später auch Ost-Europa mehr als 20 Jahre bis zu seinem Abschied Mitte 2022 tätig.

NI wurde (in den Jahren 2005-2017) mehrfach auch in Deutschland für seine Unternehmenskultur als „Great Place to Work“ ausgezeichnet. Führungsstil, Vertrauen und ein Bewusstsein für die Mitarbeitenden, Kunden und Partner: „constant Respect for People“ gehörten zum Erfolgsrezept. Gute Kommunikation, Information und Feedback bestärkten stetig Motivation und Leistungswillen.
„Als Geschäftsführer könnte man in der heutigen Zeit rund um die Uhr arbeiten“ meint Herr Dams. „Das ist aber nicht die Lösung: Den Spaß an der Aufgabe zu wecken, Aufgaben deligieren und die interessanten Tätigkeiten zusammen mit unseren Kunden und Partnern sind ein wichtiger Schlüssel für den Erfolg.“

Als Gastdozent im Modul „Energy Entrepreneurship“ (Energie-Unternehmertum) teilt Herr Dams seine Erfahrungen und Ansätze aus der Praxis mit unseren Studierenden.