Weiterbildung für interessierte Laien,
Quereinsteiger
und erfahrenen Spezialisten

Ziel: an das bestehende Lehrangebot anknüpfen und weiter ausbauen

Vorrangiges Ziel ist dabei der unmittelbare Praxisbezug: „Heizungsbauer sollten eine Wärmepumpe nicht einfach nur mit voreingestellten Parametern in Betrieb nehmen müssen – angepasste Einstellungen sorgen für den bestmöglichen Betrieb und sind schnell gemacht, wenn man weiß, wie die Zusammenhänge sind“ so Prof. Dr.-Ing. Haresh Vaidya.

Der Professor für Nachhaltige Ingenieurwissenschaften war während der letzten fünf Jahre in der Forschung und Entwicklung sowie im Produktmanagement für Wärmepumpen bei der Robert Bosch GmbH tätig und ist damit ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet. „Es nützt nichts, wenn die verfügbaren Technologien nicht optimal ausgereizt werden. Und dazu müssen wir die Macher erreichen.“

Bild des zweiten Tages. Großer Sitzkreis und Diskussion zum Thema Ökobilanz mit Prof. Dr.-Ing. Haresh Vaidya und Dipl.-Ing. Christoph Matschi, M. Sc.
Bild des zweiten Tages. Großer Sitzkreis und Diskussion zum Thema Ökobilanz mit Prof. Dr.-Ing. Haresh Vaidya und Dipl.-Ing. Christoph Matschi, M. Sc.

Mit dem kürzlich abgeschlossenen Energieberater 2.0, der ersten von zwei ESF-React geförderten Weiterbildungen am Campus, hat Christoph Matschi, wissenschaftlicher Mitarbeiter und selbstständiger Energieberater, bereits einige dieser Macher erlebt und zieht ein durchweg positives Fazit:

„Wir konnten den Teilnehmern erfolgreich neue Wege bei der Energieberatung aufzeigen: weg von der bisher statisch hin zu einer softwaregestützten dynamischen Kalkulation. So gerüstet haben zukünftige Kunden einen deutlichen Mehrwert. Aber auch wir als Dozenten profitieren von den spannenden Fragen und Diskussionen und bekommen Ideen für weitere Lehrangebote.“

Im kommenden Jahr liegt der Fokus zunächst auf dem Energie-System-Architekt. „Wir brauchen jemanden der sich an die Verknüpfung der ganzen für sich eigenständigen Systeme wie Photovoltaik, Batteriespeicher und Ladestation traut. Dazu würden wir gerne das Rüstzeug liefern“ so der Campusleiter Prof. Dr.-Ing. Johannes Jungwirth.

Das gesamte Weiterbildungsangebot soll gezielt breit aufgestellt werden und richtet sich mit Basis-Kursen auch an interessierte Laien oder Quereinsteiger im Thema. Für erfahrene Spezialisten wird es teils mehrtägige Intensiv-Kurse geben.

Gerne nimmt das Team am Campus Feuchtwangen auch konkrete Vorschläge oder Fragestellungen entgegen: am Mittwoch, dem 18. Januar um 19:00 Uhr besteht wieder die Möglichkeit am Energy-Talk teilzunehmen und sich direkt an das Campus-Team zu wenden

Bild eines Flayers. Einladung zum Energy-Talk 18. Januar 19:00 Uhr Campus Feuchtwangen Herzliche Einladung an alle interessierten Bürger*innen zum Energy-Talk. Wir beantworten Ihre Fragen rund um die Themen Nachhaltigkeit und Energie. Wie ist nachhaltigeres Wohnen möglich? Was ist die beste Methode, um mein Heizsystem zu erneuern? In einer größeren Runde wollen wir Anregungen geben und Perspektiven schaffen.